
Der Haftbefehl laute unter anderem auf den Verdacht des versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und der Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Die Ermittlungen zum Motiv des Deutschen dauern demnach weiter an. Einerseits gibt es nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft Erkenntnisse, dass der Mann politisch dem rechten Spektrum zuzuordnen sei. Andererseits gebe es auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Mannes. Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, bei dem Verdächtigen handle es sich um einen polizeibekannten Rechtsextremen.
Im ICE von Aachen nach Frankfurt am Main soll der Mann am Donnerstagabend zwei pyrotechnische Gegenstände gezündet haben. Andere Fahrgäste setzten ihn fest, bis ihn Beamte der Bundespolizei am Siegburger Bahnhof festnahmen. Der Zug wurde geräumt, mindestens zwölf Menschen wurden leicht verletzt. Sie erlitten unter anderem Knalltraumata. Nach Angaben der Bundespolizei hatte der Mann mit einem Anschlag gedroht. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei Messer und frei verkäufliche Rauchkörper.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



