Iran-Krieg
Steigende Kraftstoffpreise: USA setzen Sanktionen gegen iranisches Öl für 30 Tage aus

Zur Dämpfung des Anstiegs der Kraftstoffpreise haben die USA die Sanktionen für den Kauf von iranischem Öl über den Seeweg ⁠für 30 Tage ausgesetzt. Finanzminister Bessent erklärte auf X, dadurch könnten rund 140 Millionen Barrel Öl auf die Weltmärkte gelangen.

    Blick auf die Raffinerie aus größerer Entfernung. Mehrere Schlote ragen in den blauen Himmel. Im Vordergrund ein Gebäude aus hellbraunem Backstein.
    Die staatliche Raffinerie Abadan im Südwesten Irans. (imago / Xinhua / imago stock&people)
    Für bestimmte Länder und Regionen wie Kuba, Nordkorea und die ⁠Krim gilt die Ausnahmeregelung nicht. Washington hatte zuvor bereits die Sanktionen gegen die russische Ölindustrie ausgesetzt.
    Die Regierung verlieh zudem 45,2 Millionen ⁠Barrel Rohöl aus ⁠der strategischen US-Reserve an Konzerne wie BP, Shell oder Vitol. Wie das Energieministerium mitteilte, handelt es sich um eine erste Tranche der angekündigten Freigabe von bis zu 86 Millionen Barrel. Der Schritt ist mit der Internationalen Energieagentur vereinbart. Die beteiligten Unternehmen müssen das Öl ⁠später ⁠mit einem Aufschlag von bis zu 22 ⁠Prozent in Form von zusätzlichem Rohöl zurückgeben.
    Die internationalen Kraftstoffpreise sind wegen des Iran-Kriegs stark gestiegen.

    Weiterführende Informationen

    Über die aktuellen Entwicklungen im Iran-Krieg halten wir Sie auch in einem Newsblog auf dem Laufenden.
    Diese Nachricht wurde am 21.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.