Donnerstag, 29. Februar 2024

NATO-Generalsekretär
Stoltenberg fordert Hochfahren der Waffenproduktion in Europa - "jahrzehntelange Konfrontation mit Russland möglich"

NATO-Generalsekretär Stoltenberg ruft die europäischen Mitgliedsländer zu einer erhöhten Produktion von Waffen und Munition auf.

10.02.2024
    NATO-Generalsekretär Stoltenberg steht vor einem blauen Hintergrund. Die NATO und die Europa-Fahne stehen jeweils links und rechts von ihm.
    NATO-Generalsekretär Stoltenberg (picture alliance / Anadolu / Samir Jordamovic)
    Diese müssten ihre industrielle Basis schneller wiederherstellen und ausbauen, sagte Stoltenberg der "Welt am Sonntag". Neben Lieferungen an die Ukraine gehe es auch darum, die eigenen Bestände wiederauffüllen zu können. Dies bedeute, von einer langsamen Produktion in Friedenszeiten zu schnellerer Herstellung zu wechseln, wie es in Konflikten nötig sei. Stoltenberg fügte hinzu, da Russland derzeit seine gesamte Wirtschaft auf Krieg ausrichte, müsse man auch mehr für die eigene Sicherheit tun.
    Zugleich betonte der NATO-Generalsekretär, das westliche Verteidigungsbündnis suche keinen Krieg mit Russland. Die Allianz müsse sich aber für eine womöglich jahrzehntelange Konfrontation mit Moskau wappnen.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen.
    Diese Nachricht wurde am 10.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.