Sonntag, 22. Mai 2022

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Stresstest für Weizen
Die Suche nach klimatoleranten Getreidesorten

Deutsche Landwirte bekommen Wetterextreme wie lange Hitze- und Trockenperioden inzwischen immer stärker zu spüren. Wie wirken sich die veränderten Umweltbedingungen auf die wichtigsten Ackerpflanzen in Deutschland aus? Wie reagiert Weizen auf veränderte Temperaturen und ausbleibende Niederschläge?

Moderation Uli Blumenthal | 18.08.2019

Sie sehen den trockenen Boden eines Weizenfeldes.
Ein ausgetrocknetes Weizenfeld in Thüringen (dpa)
Der Deutsche Bauernverband rechnet bei Getreide im laufenden Jahr erneut mit unterdurchschnittlichen Erntemengen und Hektarerträgen. Trockenheit und Hitzewellen führen besonders bei Winterweizen zu einem Ertragsrückgang. Konkret erwartet der Bauernverband, dass bei Getreide "die Erntemenge den Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2017 in Höhe von 47,9 Millionen Tonnen um bis zu vier Millionen Tonnen unterschreiten wird". Nach 2018 sieht der Bauernverband auch für dieses Jahr "schwierige Vegetationsbedingungen.
Gesprächspartner:
Professor Dr. Frank Ordon, Präsident des Julius Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Quedlinburg und Leiter des Instituts für Resistenzforschung und Stresstoleranz
Professor Dr. Frank Ordon, Präsident des Julius Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Quedlinburg und Leiter des Instituts für Resistenzforschung und Stresstoleranz 
Professor Dr. Frank Ordon, Präsident des Julius Kühn-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen in Quedlinburg und Leiter des Instituts für Resistenzforschung und Stresstoleranz (Deutschlandfunk / Uli Blumenthal)
Reportagen von Volker Mrasek:
Winterweizen und Raps in Not, Hartweizen und Soja im Kommen
Kleinere Brötchen durch höhere Kohlendioxid-Konzentrationen
Moderation: Uli Blumenthal