
Das zeigt der neue "Chancenmonitor" des Ifo Instituts. So besuchen im Durchschnitt 36,9 Prozent der Jungen ein Gymnasium, aber 43,5 Prozent der Mädchen.
Bildungsministerin Prien sagte, seit Jahrzehnten werde zu Recht versucht, die Chancen für Mädchen zu verbessern. Dabei habe man die Jungen aus dem Blick verloren. Für sie müsse mehr getan werden.
Die CDU-Politikerin betonte, ein entscheidender Faktor beim Zugang zu Bildung sei die Herkunft. Der zweite Faktor aber sei das Geschlecht.
Die Wissenschaftler werteten für die Studie in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Ein Herz für Kinder" Daten von knapp 68.000 Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren aus.
Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



