
Das Unternehmen erklärte, mit der freiwilligen Maßnahme wolle man Zeit gewinnen, um die Bedenken der Europäischen Kommission ausräumen zu könnnen.
"TikTok Lite" war kürzlich in Frankreich und Spanien auf den Markt gekommen. Seine Nutzer erhalten Punkte für jedes angesehene Video. Kritiker befürchten, dass damit ein erhöhtes Suchtpotenzial einhergeht. Die EU-Kommission verlangte von TikTok eine Risikoeinschätzung und drohte mit einem Verbot. Die Tochter des Konzerns "ByteDance" aus China hatte daraufhin am Dienstag entsprechende Informationen eingereicht. Das Unternehmen unterliegt als besonders großer Online-Dienst einer verschärften Regulierung im Rahmen des europäischen Gesetzes über digitale Dienste.
US-Politik will Bytedance zu TikTok-Verkauf zwingen
Diese Woche stimmte der US-Senat einem Gesetz zu, durch das ein Eigentümerwechsel bei der Kurzvideo-App TikTok erzwungen werden soll. Die Vorlage wurde mit dem Gesetzespaket für die Ukraine, Israel und Taiwan verbunden, um sie schnell durch den Senat zu bringen.
Diese Nachricht wurde am 25.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
