Freitag, 10.07.2020
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen
StartseiteSport am WochenendeTod eines Rudereres09.09.2012

Tod eines Rudereres

Leben und Sterben von Bahne Rabe

In diesem olympischen Sommer, in dem der Deutschland-Achter Gold bei den Spielen in London gewann, findet der aktuelle Ruder-Roman "Schlagmann" von Evi Simeoni viel Beachtung. In ihrem Debut erzählt die Sportjournalistin die Leidensgeschichte eines Hochleistungssportlers, die sich an einer wahren Begebenheit orientiert. Arne Hansen ist der fiktive Romanheld, Bahne Rabe, die Legende aus Lüneburg, das Vorbild in der Realität.

Von Herbert Fischer-Solms

1995 beim Training mit dem Deutschland-Vierer: Bahne Rabe (re.) (picture alliance / dpa - Rolf Haid)
1995 beim Training mit dem Deutschland-Vierer: Bahne Rabe (re.) (picture alliance / dpa - Rolf Haid)

1988 bei den Olympischen Spielen holt Bahne Rabe als Schlagmann des Deutschland-Achters Gold in Seoul, Sportreporterin Evi Simeoni berichtet damals von diesem Triumph für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wenige Jahre später verfasst sie den Nachruf. Bahne Rabe hat sich zu Tode gehungert. Am 05. August 2001 starb der einstige Modellathlet in Kiel an Magersucht.

"Das Schicksal dieses Ruderers und die Suche nach der Botschaft darin haben mich nicht mehr losgelassen", schreibt Evi Simeoni im Nachwort zu ihrem Roman "Schlagmann", vor elf Jahren bereits wirkte die Autorin mit im Deutschlandfunk-Sportgespräch "Tod eines Ruderers". Das Feature von Herbert Fischer-Solms über das Leben und Sterben von Bahne Rabe. ist eine Wiederholung aus dem Jahr 2001.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk