Kuba
Kuba wirft bewaffneter Gruppe auf Boot aus den USA "Infiltrierung" vor - vier Tote bei Schusswechsel

Die kubanische Küstenwache hat bei einem Schusswechsel mit der Besatzung eines Schnellbootes aus den USA vier der zehn Insassen erschossen. Die kubanische Regierung teilte mit, die bewaffnete Gruppe habe versucht, das Land zu terroristischen Zwecken zu infiltrieren.

    Die kubanische Flagge weht an einem Fahnenmast.
    Die kubanische Flagge weht an einem Fahnenmast. (imago/blickwinkel)
    Weiter hieß es, als sich die Küstenwache dem Boot genähert habe, sei von dort das Feuer eröffnet worden. Daraufhin habe man zurückgeschossen. Bei den Insassen handelt es sich den Angaben zufolge um Kubaner, die in den Vereinigten Staaten lebten. Die meisten seien den Behörden wegen krimineller und gewalttätiger Aktivitäten bekannt. Zwei von ihnen würden von kubanischen Behörden wegen Terror-Vorwürfen gesucht. Sechs Verletzte seien festgenommen worden. An Bord des Boots seien Sturmgewehre, Handfeuerwaffen und Brandsätze gefunden worden.
    US-Vizepräsident Vance teilte mit, man prüfe den Vorfall. Kuba liegt rund 150 Kilometer vom US-Bundesstaat Florida entfernt.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.