Mittwoch, 18. Mai 2022

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Trisomie-Test als Kassenleistung
Sind Kinder mit Behinderungen unerwünscht?

Schwangere können mit einem Bluttest herausfinden, ob ihr ungeborenes Kind ein erhöhtes Risiko hat, mit einer Genveränderung wie dem Down-Syndrom auf die Welt zu kommen. Führen solche Untersuchungen zu mehr Abtreibungen? Sollen Krankenkassen für diese Tests aufkommen?

Moderation: Martin Zagatta | 15.04.2019

Die Kölner Aktivistin Natalie Dedreux (M.), die mit dem Down-Syndrom lebt, nahm in Berlin an der Demonstration gegen Gen-Tests für Schwangere teil.
Demonstration in Berlin gegen Gen-Tests für Schwangere (picture-alliance / dpa /ZB / Britta Pedersen)
Wie weit dürfen vorgeburtliche Untersuchungen gehen? Geraten Eltern von Kindern mit Behinderungen künftig unter Rechtfertigungsdruck? Dürfen Kritiker Frauen, die nach solchen Tests abtreiben, "Selektion" vorwerfen?
Gesprächsgäste:
  • Prof. Sigrid Graumann, Philosophin und Mitglied im Deutschen Ethikrat
  • Sandra Nedeleff, Mutter eines Kindes mit MCM-Syndrom
  • Corinna Rüffer, Behindertenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Prof. Andrew Ullmann, Obmann der FDP-Fraktion im Gesundheitsausschuss des Bundestages
Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail. Telefon: 00800 – 4464 4464 (europaweit kostenfrei) und E-Mail: kontrovers@deutschlandfunk.de