Federal Reserve
Trotz Druck von Trump: US-Leitzins bleibt unverändert

Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins trotz des anhaltenden Drucks von Präsident Trump unverändert belassen.

    Powell steht hinter einem deunkelblauen Redepult und spricht. Hinter ihm stehen US-amerikanische Flaggen.
    FED-Chef Powell bei der Bekanntgabe einer Zinsentscheidung. (picture alliance / Xinhua News Agency / Hu Yousong)
    Der Zentralbankrat teilte mit, die Spanne liege weiterhin zwischen 3,5 und 3,75 Prozent. Begründet wurde die Entscheidung mit der hohen Inflation und Problemen am Arbeitsmarkt. Zuletzt war der Zins dreimal in Folge leicht gesenkt worden. Nun stimmten zehn Mitglieder des Zentralbankrates dafür, den Leitzins nicht zu ändern. Nur Fed-Gouverneur Waller und Trumps Berater Miran sprachen sich - wie bei früheren Abstimmungen - für eine Senkung aus.
    Trump hat wiederholt gefordert, den Leitzins deutlich zu senken und Fed-Chef Powell unter Druck gesetzt. Das Justizministerium hat inzwischen Ermittlungen gegen Powell eingeleitet. Dieser sprach von versuchter Einflussnahme auf die Arbeit der Notenbank.
    Der US-Haushalt leidet derzeit unter hohen Ausgaben für die Tilgung von Schulden. Niedrigere Zinsen könnten diese Kosten verringern.
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.