USA
Trump droht Gegnern seiner Grönland-Pläne mit Strafzöllen

US-Präsident Trump hat Ländern, die seine Übernahmepläne für Grönland ablehnen, mit Strafzöllen gedroht.

    Donald Trump mit dunklem Jackett und grauer Krawatte steht vor einem blauen Vorgang und schaut mit ernstem Gesicht schräg nach oben.
    US-Präsident Donald Trump. (picture alliance / Sipa USA / Nicole Combeau)
    Trump bekräftigte im Weißen Haus in Washington, sein Land benötige die Arktis-Insel für die nationale Sicherheit. Wer sich dem entgegenstelle, müsse mit Zöllen rechnen.
    Grönland ist Teil des NATO-Mitglieds Dänemark. Sowohl die grönländische als auch die dänische Regierung lehnen eine Abtretung der Insel an die USA ab, ebenso die EU. In der grönländischen Hauptstadt Nuuk werden für den Abend 15 Soldaten der Bundeswehr erwartet. Sie sollen auf Einladung Dänemarks gemeinsam mit Einheiten aus den NATO-Staaten Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden eine Erkundungsmission durchführen. Es geht darum, wie die Sicherheit Grönlands verbessert werden kann - etwa durch eine stärkere Luftraumüberwachung. Beim NATO-Mitglied Italien stieß die Mission auf Ablehnung; Verteidigungsminister Crosetto nannte sie einen "Witz". Er frage sich, was die wenigen Soldaten dort tun sollten, sagte er in Rom.
    Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.