Venezuela
Trump kündigt Öllieferungen an

US-Präsident Trump hat nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Maduro Öllieferungen aus Venezuela angekündigt.

    Die Türme einer Öl-Raffinerie in Venezuela stoßen Dämpfe aus.
    Öl-Raffinerie in Puerto Cabello (Venezuela) (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Matias Delacroix)
    Trump teilte auf seiner Social-Media-Plattform mit, die "Übergangsbehörden" in Caracas sollten 30 bis 50 Millionen Barrel Öl zu Marktpreisen an die USA verkaufen. Er habe Energieminister Wright angewiesen, diesen Plan sofort umzusetzen. Das Öl werde von Lagerschiffen übernommen und direkt zu Entladehäfen in den Vereinigten Staaten gebracht. Trump erklärte weiter, das Geld werde von ihm als Präsident kontrolliert, solle aber zum Wohl der Menschen in Venezuela und der Vereinigten Staaten verwendet werden. Nach Agenturberichten will das Weiße Haus am Freitag ein Treffen mit Führungskräften von Ölkonzernen einberufen. Die USA hatten den Export von venezolanischem Öl im Jahr 2019 mit Sanktionen belegt.

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    Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.