Ukraine-Krieg
Trump und Selenskyj sprechen in Davos miteinander

US-Präsident Trump und der ukrainische Staatschef Selenskyj haben im schweizerischen Davos über ein Ende des Ukraine-Krieges beraten.

    US-Präsident Donald Trump (r) und Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, geben sich zu Beginn einer gemeinsamen Pressekonferenz nach einem Treffen in Trumps Mar-a-Lago-Club die Hand.
    US-Präsident Trump und Präsident Selenskyj (Archivbild) (Alex Brandon/AP/dpa)
    Das Treffen dauerte etwa eine Stunde. Beide sprachen anschließend von produktiven Gesprächen. Trump erklärte, seine Botschaft an den russischen Präsidenten Putin laute, dass der Krieg beendet werden müsse. Zuletzt hatte er betont, man sei "ziemlich nah" an einem Abkommen, ohne Details zu nennen. Der US-Sondergesandte Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner werden am Abend zu weiteren Gesprächen mit Russlands Staatschef Putin in Moskau erwartet.

    Ukraine-Expertin Melnyk: Abkommen über große finanzielle Unterstützung der USA im Raum

    Die Ukraine-Expertin und Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft, Melynk, sagte im Deutschlandfunk, Berichten zufolge habe ein Abkommen zwischen den USA und der Ukraine in Aussicht gestanden, in dem es um eine "große finanzielle Unterstützung nach der Beendigung des Krieges" gegangen sei.
    Zum Verhalten des US-Präsidenten sagte Melnyk, Trump versuche, "die ganze Verantwortung auf die Europäer zu schieben". Europa müsse sich mit Blick auf die Sicherheit stärker aufstellen.
    Diese Nachricht wurde am 22.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.