Iran-Krieg
Trump wirft Merz fehlende Unterstützung vor

US-Präsident Trump hat den NATO-Verbündeten erneut fehlende Unterstützung im Iran-Krieg vorgeworfen. Dabei zeigte er sich explizit verärgert über Bundeskanzler Merz. Die deutsche Seite habe gesagt, das sei nicht ihr Krieg. Dann, betonte Trump, sei der Ukraine-Krieg auch nicht der der USA.

    Donald Trump und Friedrich Merz im Säulengang des Weißen Hauses
    Bundeskanzler Merz (r.) und US-Präsident Trump bei einem Treffen in Washington vor einigen Wochen. (IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
    Der Präsident bezog sich auf die US-Militärhilfe für die Ukraine. Allerdings haben die USA ihre Unterstützung für Kiew zurückgefahren.
    Trump kritisierte in Miami mit Blick auf den Iran-Krieg auch den französischen Staatschef Macron und den britischen Premierminister Starmer - und drohte den europäischen NATO-Partnern Konsequenzen an, weil sie sich nicht an einem militärischen Einsatz in der Straße von Hormus beteiligen wollen. Trump sagte wörtlich: "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?"
    Bundeskanzler Merz hatte gestern Abend gesagt, das Vorgehen der USA im Irankrieg sei eine massive Eskalation mit ungewissem Ausgang. Das sei nicht nur für die Betroffenen bedrohlich, sondern - so der Kanzler - "für uns alle".
    Alle Entwicklungen zum Krieg im Nahen und Mittleren Osten finden Sie in unserem Newsblog.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Nach G7-Treffen: Verschärfte Tonlage zwischen Trump und Merz zum Iran-Krieg
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.