
Nach Angaben israelischer Medien richtet sich die Klage gegen den israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet, die Armee, die Polizei sowie das israelische Verteidigungsministerium. Die 42 Kläger fordern umgerechnet rund 50 Millionen Euro. Sie werfen den Sicherheitsorganen Fahrlässigkeit und grobe Versäumnisse vor. Unter anderem machen sie geltend, dass ein einziger Anruf der Armee an den für das Festival zuständigen Kommandanten, die Feier wegen der drohenden Gefahr aufzulösen, die Tragödie weitgehend hätte verhindern können.
Bei dem Überfall der Hamas-Terroristen auf das Festival wurden mindestens 360 Menschen getötet und weitere in den Gazastreifen verschleppt.
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Diese Nachricht wurde am 02.01.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
