New York
Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags hat begonnen

Zum Auftakt der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags hat UNO-Generalsekretär Guterres vor einer Aushöhlung der Vereinbarung gewarnt.

    UNO-Generalsekretär Guterres spricht in ein Mikrofon.
    UNO-Generalsekretär Guterres (Salvatore Di Nolfi / Keystone / dpa)
    Inmitten wachsender Befürchtungen über ein atomares Wettrüsten müsse dem Atomwaffensperrvertrag wieder neues Leben eingehaucht werden, sagte Guterres bei der Eröffnung des Treffens in New York. Der französische Außenminister Barrot warnte, noch nie sei die Gefahr der Verbreitung von Atomwaffen so groß gewesen.
    Der Atomwaffensperrvertrag der Vereinten Nationen war 1970 in Kraft getreten. Er wurde ins Leben gerufen von den fünf Atommächten USA, China, Frankreich, Großbritannien und der damaligen Sowjetunion. Mittlerweile gehören ihm 191 Staaten an. Das Abkommen verpflichtet die Unterzeichnerstaaten ohne Atomwaffen, auf diese zu verzichten. Weitere Ziele sind die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und Abrüstung zu fördern. Alle fünf Jahre findet eine Überprüfungskonferenz des Vertrags statt.
    Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.