Ukraine-KriseTreffen in Minsk hat begonnen

Bundeskanzlerin Merkel, der französische Präsident Hollande und auch die Staatschefs der Ukraine und Russlands, Poroschenko und Putin, sind zum Ukraine-Krisengipfel in der weißrussischen Hauptstadt Minsk eingetroffen. Zunächst sollte es ein Dreiertreffen Hollandes und Merkels mit Poroschenko geben.

11.02.2015

Zugeknöpft: Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande bei ihrer Ankunft in Minsk.
Zugeknöpft: Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande bei ihrer Ankunft in Minsk. (picture alliance / dpa - Valentyn Ogirenko)
Merkel und Hollande waren vom Flughafen gemeinsam zum Verhandlungsort gereist. Später wollen die vier Politiker zu einem Gipfeltreffen zusammenkommen, das als bisher wichtigste Initiative gilt, ein Ende des zehnmonatigen Konflikts in der Ostukraine zu erreichen. Poroschenko sagte nach seiner Ankunft, die Situation dort werde entweder durch eine Waffenrufe beruhigt oder außer Kontrolle geraten.
Neben einer neuen Feuerpause soll der Abzug schwerer Waffen von der Front Hauptziel der Verhandlungen sein. Frühere Waffenruhen waren nicht eingehalten worden. Stattdessen ist die Gewalt in den vergangenen Wochen eskaliert. Kiew und der Westen werfen Moskau vor, die prorussischen Separatisten in der Ostukraine militärisch zu unterstützen, was der Kreml zurückweist.
Auf dem Treffen ruhen große Hoffnungen. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini hatte es im Vorfeld als "Wendepunkt, zum Besseren oder Schlechteren" bezeichnet.
(vic/has)