Sonntag, 14. August 2022

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Umwelt
Mit weniger Plastik auskommen

Zwar reduzieren Supermärkte zunehmend Plastiktüten und bieten Obst- und Gemüse zunehmend lose an. Produkte wie Käse und Wurst werden jedoch weiterhin weiterhin in Kunststoffverpackungen angeboten. Was können Verbraucher tun, um Plastik im Haushalt zu reduzieren. Selbst herstellen ist nur eine Idee.

Am Mikrofon: Britta Mersch | 12.03.2020

In einem Supermarkt reißt ein Kunde eine Plastiktüte von der Rolle, um Obst und Gemüse einzupacken. Im Hintergrund sieht man das Angebot in der Obst- und Gemüseabteilung: Melonen, Äpfel und Orangen.
In einem Supermarkt reißt ein Kunde eine Plastiktüte von der Rolle, um Obst und Gemüse einzupacken. Es geht auch anders: viele Märkte bieten Stoffsäckchen für den Transport an. (imago images / Yuri Smityuk)
Nicht jeder Supermarkt leistet sich für Käse und Fleisch eine Theke mit Bedienung.
Teure Ware in Unverpackt-Läden
Und Waschmittel, Shampoo oder Putzmittel selbst herzustellen, ist vielen zu aufwendig. Wer beim Einkauf auf Unverpackt-Läden ausweichen möchte, muss diese erst einmal finden und die Waren sind dort in der Regel teurer.
38 Kilogramm Plastikmüll pro Person pro Jahr
Rund 38 Kilogramm Plastikmüll produziert jeder von uns in Deutschland jährlich - das hat der Plastikatlas 2019 ergeben. Damit liegen wir EU-weit mit an der Spitze.
Wie also kann ein Leben mit weniger Plastik gelingen? Wie können Verbraucher zum Umdenken gebracht werden? Wie können auch die Hersteller in die Pflicht genommen werden? Und welche Alternativen für Verpackungen gibt es im Haushaltsalltag? Diese und weitere Fragen diskutiert Britta Mersch mit Expertinnen und Experten.
Studiogäste
Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland
Prof. Dr. Michael Braungart, Professor für Öko-Design an der Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Lisa Mundzeck, Sprecherin des IfBB an der Hochschule Hannover
Tom Ohlendorf, Verpackungsexperte beim WWF Deutschland
Hörerfragen sind wie immer willkommen.
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