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StartseiteMusik-PanoramaOperettenspaß im Miniaturformat25.11.2019

Unbekannte Einakter von OffenbachOperettenspaß im Miniaturformat

Jacques Offenbach schrieb über 50 kurze, einaktige Operetten, doch die meisten davon sind unbekannt - vor allem in Deutschland. Das Orchester Kölner Akademie hat zwei Einakter jetzt erstmals in historisch informierter Interpretation aufgenommen.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

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Die Kölner Akademie mit ihrem Leiter Michael Alexander Willens (links) (Janine Kühn)
Das Orchester "Kölner Akademie" ist spezialisiert auf Alte Musik. Mit Instrumenten aus der Offenbach-Zeit versucht sie auch bei seinen Werken die vergangene Ästhetik herauszuarbeiten. (Janine Kühn)
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Meist sind es die großen mehraktigen Operetten und Opern von Jacques Offenbach, die auf den Bühnenspielplänen stehen, wie "Die Schöne Helena", "Orpheus in der Unterwelt", "Die Großherzogin von Gerolstein" oder "Hoffmanns Erzählungen". Dabei hat der Komponist auch zahlreiche frech-witzige Einakter komponiert. Sie waren für sein 1855 neu eröffnetes Théâtre des Bouffes-Parisiens genau das Richtige. In diesem Jahr entstand auch die Komödie "Trafalgar sur un volcan" über zwei Soldaten, die sich mit einem Pulverfass verschanzt haben und die um eine Schauspielerin buhlen. Knapp 20 Jahre später schrieb Offenbach die Operette "Pomme d‘api", deren Titel auf deutsch "Nesthäkchen" lautet; das ist in diesem Falle ein Enkel, der unter die Haube gebracht werden soll. Mit viel Witz, Esprit und Charme haben Mágali Leger, Florian Laconi, Marc Barrard und die Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens die beiden Einakter im Deutschlandfunk Kammermusiksaal eingespielt.

Operetten-Einakter von Jacques Offenbach
Pomme d‘api
Trafalgar sur un volcan

Magali Léger, Sopran
Florian Laconi, Tenor
Marc Barrard, Bariton
Kölner Akademie
Ltg.: Michael Alexander Willens

Aufnahmen vom September 2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

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