
Im folgenschwersten Szenario könnten weitere 30 Millionen Menschen in Armut gedrängt werden. Neben der Golfregion selbst seien auch Länder in Asien, in Subsahara-Afrika sowie kleine Insel-Entwicklungsstaaten besonders anfällig.
Weniger entwickelte Staaten haben demnach den geringsten finanzpolitischen Spielraum, um steigende Energie- und Lebensmittelpreise abzufedern. Sie müssten wählen zwischen stabilen Preisen heute und Investitionen in Gesundheit, Bildung und Arbeit in der Zukunft.
Empfehlungen der UNDP
Das UNO-Entwicklungsprogramm empfahl zeitlich begrenzte Bargeldtransfers an besonders armutsgefährdete Menschen. Auch seien zeitlich begrenzte und gezielte Subventionen und die Einführung von Gutscheinen zur Grundversorgung mit Strom oder Gas zum Kochen denkbar. Allgemeine Energiesubventionen indes würden vor allem wohlhabenderen Haushalten helfen und seien langfristig finanziell nicht nachhaltig.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
