
Frei sagte im Deutschlandfunk, Menschen die im arbeitsfähigen Alter seien, nicht krank und keine pflegebedürftigen Angehörigen hätten, müssten trotz Bürgergeld arbeiten gehen. Das sei eine Frage der Gerechtigkeit. Sonst fühlten sich Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen benachteiligt, die selbst für ihren Lebensunterhalt sorgten. Laut Frei müsse das Bürgergeld in "neue Grundsicherung" umbenannt und auf die tatsächlich Bedürftigen begrenzt werden. Vollverweigerer müssten künftig härter sanktioniert werden.
Außerdem sieht der CDU-Politiker in der Arbeitspflicht für Bürgergeld-Empfänger eine Möglichkeit Menschen langfristig in Arbeit zu bringen. Beispiele aus einigen Landkreisen in Thüringen zeigten positive Effekte. Dort sind Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit verpflichtet. In Schwerin gilt dies auch für Bürgergeld-Empfänger.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.