Energieversorgung
Unionsfraktionschef Spahn fordert Debatte über Wiedereinstieg in die Atomkraft

Unionsfraktionschef Spahn hat sich für eine erneute Debatte über einen Wiedereinstieg in die Atomkraft ausgesprochen.

    Das Kernkraftwerk Isar 2 am Abend
    Unionsfraktionschef Spahn fordert Debatte über einen Wiedereinstieg in die Atomkraft (Archivbild). (imago images / Peter Widmann)
    In anderen Staaten würden hohe Milliardenbeträge investiert, um neue Kernkraftwerke zu bauen, sagte der CDU-Politiker in Berlin. Deutschland könne mit erheblich weniger Aufwand seine abgeschalteten Reaktoren wieder ans Netz bringen. Es sei ein Beitrag zur Energiesicherheit und diese Diskussion müsse auf gesellschaftlicher und politischer Ebene geführt werden. Die SPD erteilte Spahns Forderungen eine Absage. Der Parlamentarische Geschäftsführer Wiese sagte der "Rheinischen Post", es sei nicht zielführend, immer die gleichen Debatten zu führen. Die Atomkraft sei die teuerste und die gefährlichste aller Energien und die Endlagersuche für die Altlasten sei bis heute nicht geklärt.
    Der Ausstieg aus der Atomenergie war unter Bundeskanzlerin Merkel nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima 2011 beschlossen worden. Im Jahr 2023 wurden die letzten Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet.
    Diese Nachricht wurde am 16.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.