
Eine Absage des Turniers käme allenfalls als 'Ultima Ratio' in Betracht, um US-Präsident Trump in der Grönlandfrage zur Vernunft zu bringen, sagte Hardt der Bild-Zeitung. Der ehemalige Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung betonte gegenüber dem Deutschlandfunk, eine "rein theoretische Eskalation und ein parallel stattfindendes Fußballfest" halte er für ausgeschlossen. Er gehe aber davon aus, dass es nicht so weit komme, weil der Präsident auch unter dem Druck des US-Kongresses diesen "illegalen" Schritt nicht gehen werde.
Trump hatte wiederholt Ansprüche auf Grönland, das Teil des Königreichs Dänemarks ist, erhoben und dabei auch militärische Optionen nicht ausgeschlossen.
Forderungen nach einem Turnierboykott gab es wegen Menschenrechtsverletzungen im Gastgeberland auch vor der WM 2022 in Katar, aber alle qualifizierten Teams nahmen teil. Ein Fernbleiben von der Weltmeisterschaft wäre für den Deutschen Fußball-Bund mit Verbandsstrafen durch die FIFA verbunden.
Diese Nachricht wurde am 16.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







