
Von insgesamt 400 Stellen zögen rund drei Viertel nach Bonn um, teilte das UNDP mit. Die übrigen Stellen würden in die spanische Hauptstadt Madrid verlegt. Der Umzug sei Teil eines Anpassungsprozesses an veränderte finanzielle und entwicklungspolitische Rahmenbedingungen, hieß es weiter. Näher äußerte sich das UNDP nicht.
Bundesaußenminister Wadephul begrüßte den Schritt. Er sagte, dies sei ein wichtiges politisches Signal für das Vertrauen in die deutsche Außenpolitik - gerade in Zeiten, in denen das UNO-System und multilaterale Prinzipien unter Druck stünden. Auch Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan äußerte sich erfreut.
Bonn ist bereits seit langem Sitz von mehr als 20 Organisationen der Vereinten Nationen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern, darunter das UNO-Klimasekretariat.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
