
Ein Sprecher des US-Außenministeriums bekräftigte die Rufe nach Deeskalation. Alle Staaten müssten "ihren Einfluss geltend machen". Im Norden Syriens hatten Rebellen in der vergangenen Woche eine Offensive gegen das Regime von Machthaber Assad gestartet und überraschend die zweitgrößte Stadt Aleppo weitgehend eingenommen. Die Rebellen bestehen aus unterschiedlichen Gruppierungen. Angeführt werden sie von der Dschihadisten-Miliz HTS.
Assad kündigte eine Gegenoffensive an. Er wird von Russland und dem Iran unterstützt. Deren Außenminister sowie ihr Kollege aus der Türkei wollen sich am Wochenende in Katar treffen, um über die Lage in Syrien zu sprechen. Heute meldeten die syrischen Regierungstruppen einen militärischen Erfolg. So seien etwa Versuche der Aufständischen abgewehrt worden, in Gebiete nördlich der Stadt Hama vorzudringen.
Diese Nachricht wurde am 03.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.