
In der Runde sind mehr als 35 Länder zusammengeschlossen. Für Deutschland wird Bundeskanzler Merz teilnehmen. Auch Ukraines Präsident Selenskyj soll bei dem Treffen dabei sein.
Bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine hatte es zuletzt wieder mehrere Tote gegeben. Nach russischen Angaben kamen bei einem ukrainischen Angriff auf die besetzte Stadt Enerhodar sieben Menschen ums Leben. Eine weitere Person sei im Gebiet Samara getötet worden. Die ukrainischen Behörden sprachen von vier Todesopfern nach russischen Angriffen. Bei Angriffen der Ukraine in der Region rund um Moskau wurden nach Angaben des örtlichen Gouverneurs vier Menschen getötet und mindestens fünf verletzt.
Laut Deutschlandfunk-Korrespondent Stephan Detjen wird der französische Präsident Macron das Treffen in Paris auch noch einmal zur Demonstration militärischer und politischer Gemeinsamkeit mit den engsten Verbündeten nutzen. Gerade die deutsch-französische Partnerschaft habe zuletzt neue Tiefpunkte erreicht. Irritiert habe in Frankreich vor allem, dass und auf welche Weise Bundeskanzler Merz das gemeinsame Kampfflugzeug-Projekt FCAS abgesagt hat. Diese Woche biete Merz und Macron daher Gelegenheit zu Reparaturarbeiten am deutsch-französischen Verhältnis, so Detjen.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





