
Die iranische Aggression stelle einen eklatanten Verstoß gegen die vereinbarte Waffenruhe dar, betonte "Centcom". Zuvor hatte die US-Regierung ihre Sanktionen gegen die iranische Ölwirtschaft wieder in Kraft gesetzt. Eine vor gut zwei Wochen erteilte Ausnahmegenehmigung werde wieder zurückgenommen, teilte das US-Finanzministerium mit. Das iranische Außenministerium verurteilte den Schritt. Man mache Washington für die Folgen verantwortlich und werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die eigenen Interessen und die nationale Sicherheit zu wahren, hieß es.
Iran greift US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain an
Nach den erneuten Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Süden des Irans ist der Golfstaat Kuwait unter Beschuss geraten. Die Luftabwehr wehre feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab, teilte die Armee des mit Washington verbündeten Landes im Onlinedienst X mit. Auch in Bahrain heulten die Sirenen. Die Bevölkerung solle sich in Sicherheit bringen und ruhig verhalten, erklärte das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf. In einer vom iranischen Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden hieß es, die Streitkräfte hätten mit Raketen und Drohnen "85 wichtige US-Armeeanlagen" in den beiden Ländern angegriffen.
Gestern waren im Bereich der Straße von Hormus drei Tanker angegriffen worden. Vom Regime in Teheran gibt es bislang keine offizielle Bestätigung, dass es sich um iranische Attacken handelte. Es hatte in den vergangenen Tagen aber wiederholt erklärt, nur die von ihm vorgegebene Route durch die Straße von Hormus dürfe befahren werden.
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Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



