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Krieg in Nahost
US-Außenminister Blinken trifft Palästinenserpräsident Abbas im Westjordanland

US-Außenminister Blinken hat im Rahmen seiner Vermittlungsbemühungen in Nahost überraschend Palästinenserpräsident Abbas in Ramallah getroffen.

    Handschlag zwischen Blinken und Abbas. Sie stehen nebeneinander und schauen in die Kamera.
    US-Außenminister Blinken beim Treffen mit Palästinenserpräsident Abbas (AFP / -)
    Es ist der erste Besuch des US-Chefdiplomaten im Westjordanland seit dem Großangriff der militant-islamistischen Hamas auf Israel. Über Inhalte der Gespräche ist bisher nichts bekannt. Vorab hieß es, es solle um die Frage gehen, wie eine Zukunft des Gazastreifens nach dem Krieg aussehen könnte. Blinken hatte sich dafür ausgesprochen, dass die palästinensische Autonomiebehörde von Abbas wieder die Kontrolle im Gazastreifen übernimmt. Diese ist dazu aber nur im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung bereit. Diese sieht die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates vor, der friedlich Seite an Seite mit Israels existiert. Die Mehrheit der israelischen Regierung sieht dies als Gefahr für den jüdischen Staat und ist dagegen.
    US-Außenminister Blinken soll heute in die Türkei weiterreisen. Auch in Ankara will er über den Krieg im Nahen Osten sprechen. Ob er den türkischen Präsidenten Erdogan treffen wird, ist noch nicht bekannt.

    Weiterführende Informationen

    Über die Entwicklungen im Nahen Osten halten wir Sie auch in einem Nachrichtenblog auf dem Laufenden.
    Diese Nachricht wurde am 05.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.