US-Militäreinsatz in Venezuela
US-Demokraten fühlen sich hintergangen

US-Demokraten werfen der Regierung von Präsident Trump vor, den Kongress über die Venezuela-Pläne belogen zu haben.

    Vorderseite US-Kongress in Washington, DC.
    Demokratische Abgeordnete im US-Kongress fühlen sich mit Blick auf Venezuela übergangen. (Alex Edelman/Consolidated News Photos)
    In Gesprächen mit Kongressabgeordneten habe Trumps Regierung wiederholt bestritten, einen Regimewechsel in Venezuela anzustreben, sagte Senatorin Shaheen. Die führende Demokratin im Auswärtigen Ausschuss des Senats erklärte, die Regierung habe das Volk und seine gewählten Vertreter in die Irre geführt. Der demokratische Abgeordnete Beyer aus Virginia sprach von einem illegalen Krieg, der für einen Regimewechsel und Öl vom Zaun gebrochen worden sei. Auch der neue New Yorker Bürgermeister Mamdani bezeichnete den Militäreinsatz als Rechtsverstoß.
    Trump hatte auf seiner Pressekonferenz eingeräumt, den Kongress nicht vollständig informiert zu haben, damit die Pläne nicht vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangten.

    Weiterführende Informationen

    Über die aktuelle Lage in Venezuela halten wir Sie mit einem Newsblog auf dem Laufenden.
    US-Intervention in Venezuela: Trumps Schlag gegen Maduro und die Folgen
    Militärschlag gegen Maduro: Trumps Angriff auf Venezuela (Audio)
    Maduros Nachfolgerin: Wer ist Delcy Rodríguez?
    Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.