Missbrauchsskandal
US-Regierung hält Frist zur Veröffentlichung aller Epstein-Akten nicht ein - bislang nur teilweise veröffentlicht

Die US-Regierung hat bislang lediglich Teile der Ermittlungsakten zum Fall Epstein veröffentlicht.

    Donald Trump, Melania Knauss, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell
    Ein Bild aus dem Jahr 2000: Donald Trump, Melania Knauss, Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell im Mar-a-Lago Club, Palm Beach, Florida. (Getty Images / Davidoff Studios Photography)
    Damit wurde die gesetzlich festgelegte Frist zur Veröffentlichung sämtlicher Unterlagen nicht eingehalten, die gegen Mitternacht Ortszeit ausgelaufen war. Zur Begründung erklärte Vize-Justizminister Blanche, es müssten erst auf jeder einzelnen Seite die Identitäten der Opfer geschützt werden. Der Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Schumer, sprach dagegen von einer Vertuschungsaktion, mit der Präsident Trump vor seiner hässlichen Vergangenheit geschützt werden solle. Trump war über Jahre in Epsteins Umfeld präsent, es liegen aber keine Beweise für eine unmittelbare Verwicklung in den Skandal selbst vor.
    Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben, durch den zahlreiche junge Frauen und Minderjährige sexueller Gewalt zum Opfer fielen.
    Diese Nachricht wurde am 20.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.