Friedensverhandlungen
US-Vizepräsident Vance will Gespräche mit dem Iran fortsetzen

Kurz vor dem Auslaufen der Feuerpause im Iran-Krieg ist US-Vizepräsident Vance in die pakistanische Hauptstadt Islamabad aufgebrochen, um weitere Gespräche mit Vertretern aus Teheran zu führen. Nach Angaben von US-Präsident Trump sollen der Delegation auch der Sondergesandte Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner angehören.

    US-Vizepräsident JD Vance spricht in Maryland vor dem Einsteigen in das Flugzeug Air Force Two mit der Presse.
    US-Vizepräsident JD Vance (AP / Jacquelyn Martin)
    Er selbst sei ebenfalls bereit zu einem Treffen mit den iranischen Anführern, falls es Fortschritte in den Verhandlungen gebe, erklärte Trump. Von Seiten des Iran gab es bislang noch keine Bestätigung für das Treffen. Die Regierung stehe einer Beteiligung aber positiv gegenüber, sagte ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
    Teheran hatte ein weiteres Treffen mit US-Vertretern zuletzt unter Verweis auf übertriebene Forderungen der USA, deren ständige Kurswechsel und die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen abgelehnt. Am Mittwoch läuft die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran aus.

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    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.