
Pakistan hat die Gespräche vermittelt. Allerdings hatte der Iran seine Teilnahme zuletzt in Frage gestellt und dies unter anderem mit der andauernden US-Blockade seiner Häfen im Persischen Golf begründet.
US-Präsident Trump hatte gestern mitgeteilt, dass er an der Blockade festhalte, bis es eine Vereinbarung gebe. Er droht dem Iran ansonsten mit weiteren zerstörerischen Angriffen. Irans Parlamentspräsident Ghalibaf erklärte dagegen, er akzeptiere keine Verhandlungen unter dem Eindruck von Drohungen.
Vorwürfe des Iran
Der iranische Außenminister Araghtschi machte den USA in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Amtskollegen Dar neue Vorwürfe, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Die Provokationen, die Drohrhetorik und die Verstöße der USA gegen die Waffenruhe - insbesondere durch Angriffe auf iranische Handelsschiffe - seien ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses, so Araghtschi. Eine neue Verhandlungsrunde schloss er jedoch nicht explizit aus.
Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




