
Wie iranische Staatsmedien mitteilten, gibt es nun bilaterale Gespräche. Zuvor hatte es Beratungen in einer Viererrunde mit Vermittlern aus Katar und Pakistan gegeben. Für Unruhe sorgt offenbar eine neue Drohung von US-Präsident Trump. Er hatte in seinem Online-Netzwerk weitere Angriffe auf den Iran angedeutet, falls die libanesische Hisbollah-Miliz nicht aufhöre, Ärger zu bereiten. Die iranische Delegation erklärte, eine Reaktion auf die Drohung zu prüfen.
Zum Auftakt des Treffens auf dem Bürgenstock bei Luzern hatte US-Vizepräsident Vance von einer Neuausrichtung des Verhältnisses zum iranischen Volk gesprochen. Man sehe in eine gemeinsame Zukunft, in der alle zusammenarbeiten könnten, um Frieden und Wohlstand zu fördern, betonte Vance. Er nimmt zusammen mit dem Sondergesandten Witkoff und Trumps Schwiegersohn Kushner teil. Für den Iran verhandeln der iranische Parlamentspräsident Ghalibaf und Außenminister Araghtschi. Die Delegationen wollen die vereinbarte Absichtserklärung für ein Ende des Krieges konkretisieren. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, ist nicht bekannt.
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Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
