
Wie Außenminister Rubio in Washington bekanntgab, wurden Sanktionen gegen den libanesischen, jordanischen und ägyptischen Zweig der Bewegung verhängt. Deren Mitgliedern ist damit die Einreise in die USA untersagt, mögliches Vermögen in den Vereinigten Staaten wird eingefroren. Rubio warf den Gruppen vor, sie hätten sich mit der vom Iran unterstützten libanesischen Hisbollah und der Hamas im Gazastreifen verbündet, um Israel anzugreifen.
Ägypten begrüßte den Schritt der USA und sprach von einem wichtigen Schlag gegen den Extremismus. Dort ist die Muslimbruderschaft seit dem Sturz des aus ihren Reihen stammenden Präsidenten Mursi 2013 als Terrororganisation verboten.
Die religiös-politische Bewegung wurde 1928 in Ägypten gegründet. Ihr Ziel ist die Errichtung einer islamistischen Staats- und Gesellschaftsordnung auf Grundlage der Scharia. Heute ist die Muslimbruderschaft in mehr als 70 Ländern weltweit aktiv.
Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



