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Ukraine-Krieg
USA verhängen Sanktionen gegen Chef von Söldnergruppe Wagner in Mali

Die USA haben Sanktionen gegen den Chef der russischen Söldnergruppe Wagner im westafrikanischen Mali verhängt.

26.05.2023
    In einem inneren roten Kreis ist ein grinsender Totenkopf abgebildet, in einem äußeren die Schrift "PMC Wagner Group" sowie kyrillische Schrift. Der Hintergrund ist schwarz.
    Das Logo der Söldnertruppe Wagner. (IMAGO/imagebroker)
    Grund ist vermuteter Waffenschmuggel für den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Das US-Finanzministerium erklärte in Washington, die örtliche Wagner-Gruppe unter ihrem Leiter Maslow benutze vermutlich falsche Papiere, um den Transport von Minen, Drohnen sowie Radar- und Abwehrsystemen aus Mali in die Kampfgebiete in der Ukraine zu verschleiern. Dabei arbeite Maslow eng mit malischen Beamten zusammen.
    Die Wagner-Gruppe ist in mehreren afrikanischen Staaten aktiv. In der Ukraine war sie bislang vor allem an den Kämpfen um die Stadt Bachmut beteiligt. Auch die EU führt sie auf ihrer Sanktionsliste.
    Neue Sanktionen verhängte auch Japan. Sie richten sich nach Angaben der Regierung in Tokio gegen zahlreiche Gruppen, Unternehmen und Einzelpersonen in Russland, darunter Rüstungsfirmen; unter anderem werden ihre Konten eingefroren.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zum Krieg in der Ukraine und seinen Auswirkungen finden Sie einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen.
    Diese Nachricht wurde am 26.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.