Öffentlicher Dienst
Verdi stimmt auf weitere Warnstreiks ein

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Werneke, warnt vor einer weiteren Zuspitzung der Warnstreiks im Tarifkonflikt um den öffentlichen Dienst.

    Porträt des Verdi-Vorsitzenden Frank Werneke
    Verdi-Vorsitzender Frank Werneke (picture alliance / dpa / Monika Skolimowska)
    Es braue sich eine explosive Stimmung zusammen, sagte Werneke in Berlin. Morgen gehen in Potsdam die Gespräche über einen neuen Abschluss für die Landesbeschäftigten weiter. Werneke forderte von den Länder-Arbeitgebern ein verhandlungsfähiges Angebot. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder lehnt die Forderungen nach sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr als unbezahlbar ab.
    Seit Montag hatten sich Länderangestellte in mehreren Bundesländern an Warnstreiks und Protesten beteiligt - unter anderem an Theatern, Unikliniken sowie Kitas.
    Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.