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Mehr als 2000 Festnahmen
Vereinte Nationen besorgt über gewaltsames Vorgehen gegen Proteste in Venezuela

UNO-Menschenrechtskommissar Türk hat sich besorgt über das gewaltsame Vorgehen gegen die Proteste in Venezuela gezeigt.

    Venezuela, Caracas: Eine Frau hält ein Schild mit der spanischen Aufschrift "Wir sind keine Terroristen", während sie mit anderen Anhängern auf die Ankunft der Oppositionsführerin Maria Corina Machado wartet.
    Menschenrechtsorganisation: 24 Tote nach Protesten in Venezuela (Cristian Hernandez/AP/dpa)
    Das Strafrecht dürfe niemals dazu benutzt werden, die Rechte auf freie Meinungsäußerung, friedliche Versammlung und Vereinigungsfreiheit unangemessen einzuschränken. Zudem forderte Türk die venezolanische Führung auf, geplante Gesetze zur Überwachung und zur Finanzierung von Nicht-Regierungsorganisationen zurückzuziehen.
    Seit Ende Juli kommt es in dem südamerikanischen Land zu Protesten gegen den offiziell verkündeten Sieg von Staatschef Maduro bei der Präsidentschaftswahl. Bei den Demonstrationen gab es nach Regierungsangaben mehr als 2.000 Festnahmen. Mindestens 25 Menschen wurden getötet.
    Die Opposition beansprucht den Sieg dagegen für ihren Kandidaten González und will Belege dafür haben, dass er bei der Abstimmung weit vor Maduro lag.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.