Samstag, 26. November 2022

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Verena Lueken: "Alles was zählt"
"Wir widmen dem Sterben zu wenig Aufmerksamkeit"

Verena Lueken war viele Jahre Kulturkorrespondentin der FAZ in New York und arbeitet heute im Feuilleton der Zeitung in Frankfurt am Main. Nach zwei Büchern über die Stadt New York hat sie in diesem Herbst ihren ersten Roman vorgelegt. Darin erzählt sie die Geschichte einer Frau, die zum dritten Mal mit der Diagnose Lungenkrebs konfrontiert wird.

Verena Lueken im Gespräch mit Shirin Sojitrawalla | 18.12.2015

    Ein Rose blüht am 22.10.2015 vor einer betenden Grabfigur auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main/Hessen.
    Ein Rose blüht vor einer betenden Grabfigur auf dem Hauptfriedhof in Frankfurt am Main/Hessen. (dpa / picture alliance / Alexander Heinl)
    Verena Lueken schreibt darüber ebenso nüchtern wie drastisch und mit einer gesunden Portion Ironie. "Man sollte den Sinn für das Groteske nie aus den Augen verlieren", sagt sie. Dabei spiegelt sie das Leben ihrer Hauptfigur in der Kunst und umgekehrt. Der Roman spielt in New York, Frankfurt am Main und Myanmar. Es ist ein Buch übers Sterben und übers Glücklichsein. "Wir widmen dem Sterben zu wenig Aufmerksamkeit", findet Verena Lueken. Die Autorin im Gespräch.
    Verena Lueken: "Alles zählt"
    Kiepenheuer & Witsch Verlag, Köln