Montag, 08. August 2022

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Vererben, vermachen, verschenken

Zu Jahresbeginn ist die Erbrechtsreform in Kraft getreten. Sie gilt für alle Erbfälle ab dem 1. Januar 2010. Seitdem werden zum Beispiel Schenkungen nicht mehr voll in die Berechnung des Pflichtteils einbezogen.

Am Mikrofon: Susanne Kuhlmann | 11.03.2010

    Wer Eltern oder Großeltern gepflegt hat, kann künftig einen größeren Pflichtteil beanspruchen als Geschwister, die sich nicht an der Pflege beteiligt haben.

    Und Erben von Immobilien oder Unternehmen müssen Miterben nicht sofort auszahlen, sondern können eine moderatere Stundungsregelung als früher verlangen.

    Welche Steuersätze fallen nach dem reformierten Gesetz an? Wie verfasst man ein rechtsgültiges Testament? Unter welchen Umständen kann man einen Angehörigen enterben? Letzter Wille neu geregelt – über die Auswirkungen der Erbrechtsreform diskutiert Susanne Kuhlmann mit Studiogästen im heutigen Marktplatz.

    Hörerfragen sind wie immer willkommen.

    Die E-Mail-Adresse lautet: marktplatz@dradio.de


    Gesprächsteilnehmer unserer Sendung waren:

    Dr. Dirk Solveen
    Sprecher der Rheinischen Notarkammer

    Dr. Claus-Henrik Horn
    Deutsche Schiedsgerichtsbarkeit für Erbstreitigkeiten

    Thomas Gebhardt
    Steuerberaterkammer Köln

    Beitrag: Mit Hilfe des Mediators
    Wie Erbstreitigkeiten beigelegt werden können (DLF)

    Autorin: Susanne Schrammar