Diplomatie
Verhandlungen zwischen USA und Iran: Pakistan spricht von Fortschritten - iranische Quellen sehen noch Hindernisse

Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gibt es nach Angaben des pakistanischen Außenministers Dar bedeutende Fortschritte.

    Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar sitzt an einem Tisch und gestikuliert.
    Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar (Archivbild) (IMAGO / Anadolu Agency / IMAGO / Russian FM Press Service)
    Dies gebe Anlass zu Optimismus, dass ein positives und dauerhaftes Ergebnis in Reichweite sei, erklärt Dar. Zuvor hatte ⁠Ministerpräsident Sharif US-Präsident Trump zu dessen "außergewöhnlichen Bemühungen" um den Frieden gratuliert. Pakistan sei entschlossen, die Gespräche fortzusetzen, und hoffe, ‌die nächste Runde bald auszurichten, so Sharif.
    Die USA stehen nach Trumps Angaben kurz vor einem Rahmenabkommen mit Teheran und der Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es sei "weitgehend" ausgehandelt, schrieb Trump auf der Plattform "Truth Social". Nach Darstellung iranischer Medien gibt es Uneinigkeit in ein oder zwei Punkten. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf eine informierte Quelle, die Meinungsverschiedenheiten seien aufgrund von Hindernissen seitens der USA noch nicht endgültig geklärt. Details blieben unklar. Es hieß lediglich, der Iran beharre auf seinen Rechten und das Abkommen könne nicht abgeschlossen werden, sollten die Hindernisse nicht ausgeräumt werden. 

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    Diese Nachricht wurde am 24.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.