
Unter anderem mussten an den Straßen Umbauarbeiten für die potenziellen Transporte vorgenommen werden. Den Angaben zufolge sind in der genannten Summe die Kosten für den begleitenden Polizeieinsatz nicht enthalten. Wie die JEN erklärte, wären die Kosten für den Neubau eines Zwischenlagers in Jülich deutlich höher gewesen.
Termin für Transport weiter geheim
Die Betriebserlaubnis für die Lagerstätte in Jülich ist vor Jahren ausgelaufen. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung genehmigte im vergangenen Jahr den Transport von 152 Castorbehältern mit rund 300.000 Brennelementkugeln nach Ahaus. Auch bei diesem Standort handelt es sich nur um ein Zwischenlager. Die Behälter sollen einzeln mit Spezial-Lastwagen transportiert werden. Der Termin für die Fahrten obliegt laut der JEN der Geheimhaltung. Atomkraftgegner kündigten Proteste an.
Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
