
Damit reagiere man auf erhebliche Verzögerungen sowie absehbare Kostensteigerungen und Risiken, teilte das Ministerium in Berlin mit. Das zunächst als Generalunternehmer beauftragte niederländische Unternehmen DSNS habe zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen nicht einhalten können. Das Ministerium hatte eigenen Angaben zufolge einen Generalunternehmerwechsel geprüft, sich nun aber dagegen entschieden. Für das 2020 gestartete Projekt sind inzwischen Kosten von rund 2,3 Milliarden Euro entstanden.
Geplant ist nun, acht Fregatten des Typs Meko A-200 zu beschaffen. Dies sei innerhalb der NATO von höchster Relevanz und nationaler Schwerpunkt Deutschlands, heißt es weiter.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
