
Das zunächst als Generalunternehmer beauftragte niederländische Unternehmen DSNS habe zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen nicht einhalten können. Nach neuen Berechnungen wären Kosten von bis zu 18 Milliarden Euro entstanden, acht Milliarden mehr als ursprünglich vorgesehen. Geplant ist nun, acht Fregatten des Typs Meko A-200 im Wert von insgesamt 11,6 Milliarden Euro zu beschaffen.
Schäfer: Auch Kosten für neues Projekt steigen
Der Grünen-Politiker Schäfer kritisierte, dass bisher Kosten in Höhe von 2,3 Milliarden Euro angefallen seien. Das habe Verteidigungsminister Pistorius zu verantworten, sagte er dem Deutschlandfunk. Der Haushaltsexperte monierte zudem, dass die Kosten auch für das neue Projekt stiegen. Zwar müsse man in die Bundeswehr investieren, aber zu den geringst möglichen Kosten. Da müsse er leider auch beim Projekt Meko ein großes Fragezeichen machen.
Das Verteidigungsministerium will sich nicht auf eine Höhe des Schadens festlegen. Ein Sprecher sagte dem Deutschlandfunk, es seien Kosten im Milliardenbereich entstanden. Man prüfe rechtlich, wie damit umgegangen werde, auch mit den Schadensersatzansprüchen.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




