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StartseiteSport am Wochenende"Man muss auch Glück haben"19.08.2017

Videobeweis"Man muss auch Glück haben"

Massive technische Probleme begleiteten die Premiere des Videobeweises am Wochenende des ersten Spieltages. In drei Stadien gab es keine Funkverbindung zum Schiedsrichter, zudem fehlten kalibrierte Abseitslinien. Schiedsrichterausbilder Alexander Feuerherdt erklärte im Dlf die Hintergründe.

Alexander Feuerherdt im Gespräch mit Astrid Rawohl

Der Schiedsrichter Sascha Stegemann (l.) und ein Operator sitzen am 20.07.2017 in Köln (Nordrhein-Westfalen) im DFL-Video-Assist-Center vor Monitoren, die Spielszenen zeigen. Die Videoassistenten sollen mit Beginn der neuen Bundesligasaison das Schiedsrichter-Gespann auf dem Feld bei strittigen Entscheidungen unterstützen.  (Rolf Vennenbernd/dpa)
Schiedsrichter Sascha Stegemann (l.) mit einem "Operator" im Video-Assist-Center der DFL in Köln. (Rolf Vennenbernd/dpa)
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Die Probleme, so Feuerhardt, habe laut einer Pressemitteilung der DFL die Firma Hawkeye zu verantworten. Man wolle zusammen mit Hawkeye an einem störungsfreien Einsatz der Technik bei den restlichen Partien dieses Spieltages arbeiten, habe die DFL angekündigt. Zu Wochenbeginn wolle man sich zusammensetzen, um die Hintergründe der Probleme schonungslos offenzulegen.

"Weiterpfeifen wie bisher auch"

Was konkret die Ursachen der Fehlfunktionen gewesen seien, darüber wollte Feuerherdt nicht spekulieren. Für Details müsse man Experten fragen. Hawkeye selbst habe bis zur Sendung noch nicht Stellung bezogen. Angst vor der neuen Technik hätten die Schiedsrichter seiner Ansicht nach nicht. "Sie haben aber immer den Notfallplan in der Tasche und der heißt: 'Weiterpfeifen wie bisher auch.'" 

Glück gehabt

Die (korrekte) Anerkennung des Treffers von BVB-Star Marc Bartra im Spiel beim VfL Wolfsburg habe gezeigt, dass der Video-Assistent auch ohne kalibrierte Abseitslinien "über ein Adlerauge" verfüge.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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