Mittwoch, 28. September 2022

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Von Flüchtlingskrise bis Terroranschlag
Wie sich zurzeit unser Leben verändert

Das Jahr beginnt bereits mit heftigen Debatten: Es geht um Sicherheit, Asylpolitik, Terrorgefahr. Nicht nur die Politiker diskutieren, auch in den sozialen Netzen laufen die Drähte heiß. Dabei leben wir in Deutschland in relativem Wohlstand, in einer gefestigten Demokratie, in Frieden. Ist das etwa infrage gestellt?

Von Dörte Hinrichs und Petra Ensminger (Moderation) | 08.01.2016

    Bewaffnete Polizisten stehen am 31.12.2015 am gesperrten Hauptbahnhof in München, nachdem es eine Warnung vor einem Terroranschlag gegeben hatte.
    Bewaffnete Polizisten stehen am 31.12.2015 am gesperrten Hauptbahnhof in München, nachdem es eine Warnung vor einem Terroranschlag gegeben hatte. (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
    Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK hat ergeben, dass sich Ende vergangenen Jahres deutlich mehr Menschen angsterfüllt zeigten, als noch im Jahr zuvor. Vor allem Ältere blicken mehr mit Sorge denn mit Zuversicht ins neue Jahr. Zwischen offenen Armen und massiver Ablehnung, zwischen Terrorangst und trotziger "Jetzt erst Recht"-Haltung - die Menschen in Deutschland reagieren ganz unterschiedlich auf die Entwicklungen. Was hat sich verändert, wie gehen wir damit um?
    Unsere Gesprächsgäste:
    • Marina Naprushkina, Künstlerin und Autorin, Gründerin der Initiative "Neue Nachbarschaft Moabit",
    • Armin Nassehi, Professor für Soziologie an der Universität München,
    • Stephan Grünewald, Dipl. Psychologe, Geschäftsführer des Rheingold-Instituts für Marktforschung in Köln.
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