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StartseiteLebenszeitErdrückt uns die Nachrichtenflut?03.01.2020

Wachsende ÜberforderungErdrückt uns die Nachrichtenflut?

Per Hörfunk, Fernsehen, Zeitung und über digitale Medien prasseln täglich unzählige Nachrichten über uns herein. Es ist eine Informationsflut, die kaum noch zu bewältigen ist. Gezielt verbreitete Fake-News machen es zudem immer schwerer, die Wahrheit von Falschmeldungen zu unterscheiden.

Eine Sendung von Alfried Schmitz und Sören Brinkmann (Moderation)

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Ein Zeitungsverkäufer liest neben seinem Stand in einer Zeitung (imago stock&people)
Ob Zeitung, Radio oder digital - können wir uns der Nachrichtenflut noch entziehen? (imago stock&people)

Meldungen über Kriege, Krisen und Katastrophen stehen in der Berichterstattung oft im Vordergrund und bringen unsere Sicht auf die Welt in eine gefährliche Schieflage, warnen Experten. Die negativen Gefühle stressen unser Gehirn und versetzen uns in einen Dauerzustand von Angst und Schwarz-Weiß-Malerei. Das erschwert die objektive Wahrnehmung und führt mittelfristig zu einer gefährlichen Politikverdrossenheit und zu Zynismus in der Gegenwartsgesellschaft.

Wir möchten wissen, welchen Einfluss die enorme Nachrichtenflut auf uns hat und wie wir auf sie reagieren sollten. Auch Ihre Meinung ist wie immer gefragt.

Gesprächspartner:

  • Prof. Dr. Maren Urner, Fachbereiche Psychologie, Journalismus und Kommunikation, HMKW Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
  • Iris Then, Regisseurin und Dozentin an der Hochschule für Medien, Management und Kommunikation Macromedia, Köln

Rufen Sie kostenfrei an unter: 00 800 4464 4464. Oder schreiben Sie eine Mail an: lebenszeit@deutschlandfunk.de

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