
Das wäre kein Schaden, sondern vielleicht ein kluges Signal, damit die Menschen die Situation ernst nähmen, sagte sie der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf. Andere derzeit diskutierte Maßnahmen wies Grimm zurück. Tankrabatte und Preisdeckel verzerrten die Preise, sie seien der falsche Weg. Auch von einer Übergewinnsteuer halte sie nichts.
Die Regierung müsse stattdessen die "Preise wirken lassen", damit die Energie-Nachfrage sinke.
Die Regierung müsse stattdessen die "Preise wirken lassen", damit die Energie-Nachfrage sinke.
Der ökonomische Berater von Finanzminister Klingbeil, Südekum, bestätigte dem Portal "The Pioneer", dass die Bundesregierung derzeit an weiteren Maßnahmen wie etwa einer Übergewinnsteuer arbeite. Einen harten Preisdeckel für die Tankstellen lehnte er aber ebenfalls ab. Dieser sei riskant, weil er zu Engpässen führen könne. Es bestehe die Gefahr, dass der regulierte Preis zu weit unter dem Marktpreis liege. Südekum betonte, die Vorstellungen der SPD und der Union müssten nun schnell übereinandergebracht werden.
EU-Energiekommissar: Kraftstoffrationierung denkbar
EU-Energiekommissar Jorgensen brachte Kraftstoffrationierungen und die Freigabe weiterer Ölreserven ins Gespräch. Man prüfe alle Möglichkeiten zur Bewältigung einer vermutlich lang anhaltenden Energiekrise, sagte er der "Financial Times". Zuvor hatte Jorgensen an Krisenmaßnahmen wie zu Beginn des Ukraine-Krieges 2022 erinnert. Dazu gehörten die Begrenzung von Netzentgelten und Stromsteuern.
Diese Nachricht wurde am 03.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
