
Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete über mindestens zwei Drohnenattacken auf Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äußerte sich nicht dazu. Der israelische Polizeiminister Ben-Gvir wandte sich gegen die jüngsten Gespräche in den USA zur Umsetzung der Waffenruhe. Er schrieb auf der Plattform X, der libanesische Staat sei ein Partner der Hisbollah und nicht in der Lage, die Miliz aus dem Grenzgebiet zu verdrängen.
Unterhändler Israels und des Libanon hatten sich in Washington darauf verständigt, Zonen einzurichten, in denen ausschließlich die regulären libanesischen Streitkräfte die Kontrolle ausüben. Die Hisbollah soll sich aus Gebieten nahe der Grenze zu Israel zurückziehen und den Beschuss Israels einstellen.
Die libanesische Regierung selbst ist eigentlich keine Kriegspartei. Sie hat nur begrenzt Einfluss auf die im Land agierende proiranische Miliz, die Israel immer wieder mit Raketen angreift.
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Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
