Klima
Welt-Meteorologieorganisation: Steigendes Risiko für Dürren, Hitzewellen und Starkregen durch "El Niño"

Die Weltorganisation für Meteorologie sieht ein steigendes Risiko für Wetterextreme im Laufe des Jahres durch das Wetterphänomen "El Niño".

    Blick aus der Luft auf den einen kleineren Teil des Stausees, der fast völlig ausgetrocknet ist. Er liegt in einer grünen Hügellandschaft. Darüber ein blauer Himmel mit Schäfchenwolken.
    Hitzefolgen: Der weitgehend ausgetrocknete Haweswater-Stausee im Tal von Mardale, Großbritannien. (Owen Humphreys / PA Wire / dpa)
    Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich "El Niño" in den kommenden Monaten entwickele, hieß es in einer Mitteilung der UNO-Sonderorganisation. Dabei erwärmt sich die Wasseroberfläche im Pazifik, was sich weltweit auf Wind, Luftdruck und Niederschläge auswirkt. Die Generalsekretärin der WMO, Saulo, forderte weltweit Vorbereitungen auf Extremwetter wie Dürre, Hitzewellen und Starkregen. Der Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur könnte vor allem in 2027 zu spüren sein.
    Üblicherweise dauert "El Niño" neun bis zwölf Monate an. Es hat Fachleuten der WMO zufolge keinen Zusammenhang mit dem Klimawandel. Jedoch könnte die Erderwärmung die mit "El Niño" einhergehenden Extremwettererignisse verstärken.
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    Diese Nachricht wurde am 03.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.