Sudan
WHO berichtet über Angriff auf Krankenhaus mit vielen Toten

Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus im Sudan sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation 64 Menschen getötet worden.

    Jugendliche gehen im Sudan auf einer von Zerstörungen gezeichneten Straße entlang.
    Im Sudan herrscht ein blutiger Machtkampf. Der Konflikt hat die nach UN-Angaben weltweit größte Flüchtlingskrise ausgelöst. Mehr als 14 Millionen Menschen sind auf der Flucht, 25 Millionen hungern (Archivbild). (picture alliance / dpa / Mudathir Hameed)
    Unter den Toten befänden sich auch 13 Kinder, teilte WHO-Chef Tedros im Onlinedienst X mit. Bei dem Angriff mit "schweren Waffen" auf das Lehrkrankenhaus in al-Daein im Westen des Landes wurden der WHO zufolge zudem 89 Menschen verletzt.
    Die Organisation Emergency Lawyers, die Verbrechen in dem seit fast drei Jahren andauernden Konflikt zwischen dem Militär und der Miliz RSF dokumentiert, sprach von einem Drohnenangriff der sudanesischen Armee. Al-Daein ist die Hauptstadt des von der RSF-Miliz kontrollierten Bundesstaats Ost-Darfur. Sie wird immer wieder von der sudanesischen Armee angegriffen.
    Diese Nachricht wurde am 22.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.